Ein Lied über den Moment, in dem du aufhörst, alles gleichzeitig halten zu wollen – und anfängst loszulassen.
Ursprünglich Teil einer Andacht, wurde dieser Song in einer erweiterten Version auch als Lobpreis-Lied neu umgesetzt und vertont.
Strophe 1
Der Bildschirm flackert, Gedanken laufen schneller
Zu viele Stimmen, alles wird nur enger
Ich halt die Fäden, doch sie reißen leise
Und ich merk, ich dreh mich nur im Kreise
Strophe 2
Ich wollt es schaffen, alles gleichzeitig tragen
Kein Raum für Pause, keine offenen Fragen
Doch irgendwo tief drin beginnt es zu kippen
Ich hör auf zu kämpfen, fang an zu bitten
Pre-Chorus
Vielleicht muss ich nicht alles halten
Vielleicht darf ich loslassen lernen
Refrain
Ich lass los, was mich runterzieht
Leg es hin, weil Gott es sieht
Nicht mehr ich, der alles trägt
Sondern einer, der mich hält
Ich atme ein, ich geb es ab
Weil ich nicht alles schaffen kann
Und in der Stille merk ich dann
Dass ich gehalten bin
Strophe 3
Die Welt bleibt laut, doch ich werd leiser
Setz meine Grenzen, Schritt für Schritt weiser
Nicht alles heute, nicht alles von mir
Und plötzlich wird es leichter hier
Bridge
Du sagst: Komm her, ich geb dir Ruhe
Nicht erst morgen – genau jetzt, genau hier
Und ich geh einen Schritt zurück
Und leg es hin – Stück für Stück
Gebet
Jesus,
alles zieht gleichzeitig an mir und ich merke, wie es mich überfordert.
hilf mir zu erkennen, was wirklich dran ist – und was nicht.
gib mir den Mut, Grenzen zu setzen.
und die Ruhe, Dinge loszulassen, die ich nicht tragen muss.
Amen.